Historische Informationen
Stichpunkte zur geschichtlichen Entwicklung

  • 650-900 Slawische Siedlungen
  • 11. bis 12. Jh. Entwicklung zum Straßendorf nach der Kolonisation der ostelbischen Gebiete insbesondere durch Albert der Bär, Heinrich der Löwe und dem Magdeburger Erzbischof Wichmann
  • um 1170 Bau der romanischen Bruchsteinkirche aus Quarzhit
  • 1210 Gründung des Zisterzienser-Nonnenklosters
    Von ihm ist nur noch ein Teil der Umfassungsmauer mit einem freistehenden Backofen aus dem 19. Jahrhundert erhalten
  • 1228 Ort erstmalig urkundlich erwähnt als plotzke (vom urslawischen plot=Zaun),
    heidnische Opfer- und Gerichtsstätte
    Plötzky im Mittelalter stadtartiger Flecken mit Rathaus in der anhaltinischen Burggrafschaft Magdeburg, verliert diese Stellung nach Auflösung des Klosters und des Amtes Elbenau 1554 an Gommern
    Plötzky liegt an der ehemaligen Salzstraße von Groß Salze (Schönebeck) nach den Gebieten östlich der Elbe
  • Breite Straße
  • 1538 Aufhebung des Klosters
  • 1567-1874 Fähre über die alte Elbe, vorher Furt
  • 1645 Plötzky ist ohne Einwohner (wüst)
  • 1876 Holzbrücke über die alte Elbe, Fertigstellung des Pretziener Wehres und des Umflutkanals
  • seit 12 Jh. Abbau von Quarzhit in Steinbrüchen
    Verwendung als Pflaster und Bausteine
  • 1958 Erneuerung der Hauptstraße
  • 1958 Gründung der LPG
  • 1963 Schließung des letzten Steinbruchs
  • 1964 Nördlich und östlich des Ortes entstehen große Naherholungsgebiete mit 16 Seen auf über 10km² Fläche in der Gemarkung Plötzky sowie in den angrenzenden Gemarkungen Pretzien, Dannigkow und Gommern.
    Nach und nach entstehen bis in die 80er Jahre ausgedehnte Wochenendhaussiedlungen und Campingflächen.
    Zur Überquerung des Ehlekanals bzw. der Ehle sind 2 gut erhaltene Steinbogenbrücken entstanden.
  • 1992 Bildung einer Verwaltungsgemeinschaft
  • 1998 Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm
  • 2003/2004 Bau einer Brücke im Bereich Alte Fähre
  • 01.10.2005 Aufstellung und feierliche Enthüllung des Rolands der Gemeinde
  • 01.09. - 02.12.2008 Bau eines Radwegs zwischen Plötzky und Gommern
    entlang der B246a
    (Daten: ca. 1600 Meter lang, 2,25 m breit, Investitionsaufwand von ca. 218 000 Euro.)
  • 01.01.2009 Eingemeindung zur Stadt Schönebeck
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© by Ch. Seifert