Informationen zum ehemaligen Zisterzienser Kloster
Ende des 12. Jahrhunderts entstanden östlich der Elbe Burgen und Klöster. Von den Klöstern
ging im Rahmen der Christianisierung auch die Errichtung steinerner Kirchen aus.
Um 1200 stifteten sächsische Herzöge das Zisterzienser Nonnenkloster Maria Magdalena in Plötzky.
Das Klostergebiet war von einer hohen Bruch-Stein Mauer umgeben, die 2 Tore hatte.
Zum Kloster gehörten eine Kirche mit Stuck-Engeln und Wandmalerein, der Kreuzgang mit Friedhof,
Konventsgebäude mit Wohn und Versammlungsräumen, das Haus für den Probst sowie Ställe, Scheunen, der
Weinkeller, ein Weinberg und Gärten.
Im Kloster wohnten bis zu 26 Nonnen, von denen viele adliger Herkunft waren. Die erste Äbtissin, Sophia war eine sächsische Fürstentochter, Enkelin Albrecht des Bären. Die Insassen des Klosters bekannten sich 1525 zum evangelischen Glauben. 1538 wurde das Kloster aufgelöst. Die Nonnen hatten Bleiberecht bis zum Tode oder heirateten mit hoher Mitgift. Das Klostergelände wurde kursächsischer Besitz und verfiel. 1578 wurden die verlassenen Klostergebäude abgetragen und die Steine u.a. zum Umbau des Schlosses in Gommern genommen. |
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