Informationen zur Entstehung der Steinbrüche

Am Rande des östlichen Elbufers, etwa 20km südöstlich von Magdeburg entfernt, liegen inmitten der Gommernschen Heide zwischen Gommern, Plötzky, Pretzien, Dornburg und Dannigkow die ehemaligen Quarzitsteinbrüche. Sie gehören zu den ältesten aufgeschlossenen Gebieten unserer näheren Umgebung. Dieses Quarzitgebiet ist vor ca. 300 Millionen Jahren entstanden. Die Quarzite sind grauweiß und gehen zum Teil in eine dunkelgraue und rötliche Färbung über. Dünnere dunkle Tonschiefer und Grauwackenbänke sind eingelagert. Aus den damaligen Steinbrüchen sind die heutigen 24 Seen des Erholungsgebietes entstanden, die sich im Laufe der Zeit mit Grundwasser gefüllt haben. Arbeiter


Dieses Bild zeigt einen leeren Steinbruch bei Plötzky. Diese Steinbrüche haben sich nach dem Ende des Quarzitgesteinsabbau 1963 mit Wasser gefüllt und heute sind fast alle Seen vollgelaufen. Aufgrund ihrer Tiefe (meist über 20m) sind Badeseen ent-
standen, die auch bei hohen sommerlichen Temperaturen eine erfrischende Abkühlung bieten.