Kirche St. Maria Magdalena

Geschichte der Kirche:
  • 1170 Erbauung als Wallfahrtskirche mit dem Namen "Kreuzkirche"
  • das verwendete Steinmaterial entnahm man den damaligen Steinbrüchen
  • in Richtung Pretzien stand im Zisterzienser Nonnenkloster (Anfang 13. Jahrhunderts gegründet) die Klosterkirche "St. Maria und Maria Magdalena"
  • die Klosterkirche bestand aus einer einschiffigen Kirche, einem anschließenden Kreuzgang, dem Konventsgebäude und einer Reihe von Wirtschaftsgebäuden Plötzkyer Kirche St. Maria Magdalena
  • 1538 wurde das Kloster aufgehoben
  • 1578 ließ Kurfürst August einen Teil der Klostergebäude abtragen, um die Steine für den Neubau eines Schlosses in Gommern zu verwenden
  • nach deren Abriss erhielt die Dorfkirche den Namen Maria Magdalena
  • die Reste der Klosterkirche bestanden noch bis 1793
  • die Dorfkirche war ursprünglich mit halbrunder Apsis, quadratischem Chor, langem Schiff, Seitenschiff und Querwestturm erbaut
  • 1629 im 30-jährigen Krieg brannte das Dach ab
  • 1663 Reparatur der Kirche
  • 1747 Abriss der Apsis und des Seitenschiffes und es erfolgte ein gerader Anbau
  • Bau eines barocken Kanzelaltars
  • 1863 Einbau der Orgel von der Firma Trock aus Neuhaldensleben und weiterer Sitzplätze
  • 1984-87 Restaurierung der Kirche unter Unterstützung der Gemeinde und des Staates
  • Einbau neuerer Bänke aus Frohser Kirche und Bodenplatten aus Walternienburger Kirche
  • 1999/2000 Anbringung einer Kirchturmuhr und Ausfugarbeiten an der Kirche
  • 2001 Restaurierung des Kriegerdenkmals
  • 2003 Anbau einer Sakristei
  • ab Nov. 2009 Restaurierung der Kirchenorgel durch die Firma Orgelbau Hüfken aus Halberstadt
    Kosten ca. 32.000 Euro (5.000 Euro Spenden + 27.000 Euro EU Mittel)
  • 24. Mai 2010 feierliche Einweihung der wiederhergestellten Orgel mit einem Festgottesdienst und einer kleinen Feier
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Innenansicht
Zisterzienser Kloster